Dies ist je nach Land unterschiedlich.

Deutschland

In Deutschland erhalten Personen, die Hartz-IV beziehen, einen Zuschuss von ca. 78 EUR  für Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung nach § 21 SGB II . (Link zur Info für Hartz IV Bezieher), Personen die ALG I beziehen oder einer regulären Arbeit nachgehen, können diesen Zuschuss nicht in Anspruch nehmen. Auch die Mehrkosten steuerlich abzusetzen kann man in Deutschland nicht. Hierzu hat es 2007 ein Urteil gegeben, siehe z.B. hier.

Österreich

In Österreich können für die finanzielle Mehrbelastung die entsteht, monatlich 70 Euro steuerlich abgesetzt werden. Mehr Informationen findet ihr hier.

Quelle der Informationen: Österreichische Arbeitsgemeinschaft Zöliakie, www.zoeliakie.or.at

Schweiz

In der Schweiz gibt es auch eine monatliche Unterstützung. (Infos auch unter www.zoeliakie.ch )

Wenn man das Kind bei der IV anmeldet (Zöliakie gilt als Geburtsgebrechen Nr. 279) dann erhält man eine jährliche Pauschale (keine monatliche Unterstützung). Die Rechnung muss man jährlich selber stellen im Voraus. Den Betrag gibt es nicht erst ab 7 Jahren. Von 1-2 Jahre gibt es 600.-, von 3-7 Jahre 700.-, von 7-12 Jahren 1050.- und von 13-20 1400.-. Zudem können die Eltern bei den Steuern einen pauschalen Betrag von 2500.- pro zöliakiebetroffenes Kind/Person in der Familie bei den Krankheitskosten abziehen. Diesen Betrag kann dann das Kind ab Volljährigkeit selber geltend machen. Einziger Nachteil hierbei, dass bei den Krankheitskosten wiederum ein Selbstbehalt aufgerechnet wird. Das variert je nach Steuereinkommen.Das ist eine Pauschale für Kinder von 7-12 Jahre von ca. 1.050 CHF, 13- 20 Jährige erhalten 1.400 CHF pro Jahr.


Bitte beachtet das sich die Rahmenbedingungen ändern können. Für aktuelle Infos kontaktiert bitte eure jeweiligen nationalen Zöliakiegesellschaften.

 

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Category: Glutenfreies Leben
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